Saure Zungen sind noch kein #ponyhofgate …

Ob ein Blogbeitrag über die re:publica nach nunmehr acht Wochen auch noch schmeckt? Ich bedaure sehr, dass ich nach den glitzernden Tagen in Berlin kaum einen Tag Ruhe hatte, um über das Geschehen vor Ort nachzudenken. Dabei kam wieder einiges ins Rollen, nicht zuletzt – aber Halt, das wird ein anderer Beitrag. Diesmal soll’s um Wortschatz, Sprachwandel und das #ponyhofgate gehen. Genau, meinen Vortrag. Ein blindes Huhn ist kein Ponyhof.

Nein! Doch! Ooooh! Onliner in Verlagen, Kommission possible. #akep14

Setzt Euch aufs Sofa, nehmt Euch ein Tässchen Tee. Hier, ein Keks. Omma erzählt von früher.

1998 trat ich einer Interessensgemeinschaft bei, sozusagen. Ich begann meine Ausbildung zur Sortiments-Buchhändlerin, nachdem ich eine Weile herumstudiert und, während des Studiums, u.a. in einer PR-Agentur und im Museum gejobbt habe. Es brauchte keine Gehirnwäsche und keine blutigen Rituale, um mich zu assimilieren. Ich trat der Buchbranche willig und begeistert bei. Auf den Buchhandel folgten die Jahre in Verlagen, wo ich allerdings bemerkenswert rasch mit einer geheimbündlerischen Unterorganisation sympathisierte und rasch zu einer ihrer Rädelsführerinnen wurde: Onliner in Verlagen.

Wie ich einmal aus Versehen die Welt rettete: Storytelling beim #genobc14

»Storytelling? Ach komm’, das ist sowas von 2010, längst durch.« Nicht selten, diese Reaktion, wenn ich erzähle, dass ich mich mit Storytelling beschäftige. Andere wiederum horchen auf. Mich lässt das Thema auf jeden Fall nicht los. Denn Geschichten sind das, was uns im Web miteinander verbindet. Über den kollektiven Geschichten-, Bilder- und Wortschatz verständigen wir uns miteinander, finden Gemeinsamkeiten (und Unterschiede) und kreieren Neues. Und Storytelling beginnt mit einem Wort.

Deshalb hieß es in meiner Session beim Genobarcamp auch als erste Aufgabe: Schenk’ mir ein Wort! Das Genobarcamp ist das Barcamp der genossenschaftlichen Bankengruppe und fand diesmal bereits zum achten Mal in Bochum bei der GLS Bank statt. Ich durfte als eine der externen Inputgeber anreisen und das mit meinem Lieblingsthema: Ideenfindung und Storytelling.

Heureka! Bibliotheken erobern den digitalen Raum …

“Heureka! Bibliotheken erobern den digitalen Raum”, so lautete der Titel meines Vortrags kürzlich bei der Kreisbibliothekskonferenz in Brühl. In anderthalb Stunden habe ich etwas über Social Media, die Ausdrucksmittel im Social Web und Storytelling erzählt. Wie immer saßen Menschen vor mir, für die das alles noch ganz fremd war, und andere, die Social Media selbstverständlich nutzen.

Ein blindes Huhn ist kein Ponyhof: Schabernack bei der 8. Social Media Night Karlsruhe #smcka

In meinem Vortrag bei der Social Media Night, die vom Social Media Club Karlsruhe zum achten Mal ausgerichtet wurde, widmete ich mich den Wörtern, unserem Wortschatz und unserer Sprache. Höchst unwissenschaftlich und mit viel Vergnügen lud ich zu einer Lustreise durch die Refugien der Sprachliebhaber und Wortspielkinder. Wie ist es um unseren Wortschatz bestellt? Gibt es einen Sprachverfall? Ich habe Beispiele herausgesucht, wo und wie mit Sprache gespielt wird und wo Wörter geliebt und geehrt werden.

All das zur Inspiration und, ja, auch zur Sensibilisierung, den eigenen Wortschatz zu heben, anzureichern und Preziosen in die Welt zu tragen. Denn kein Wort muss aussterben, solange wir es benutzen.

Was ist Buch? Vortrag bei den Digital Media Women #dmwk

Vortrag beim Abend über die Buchbranche 2.0 der Digital Media Women Köln bei Bastei Lübbe. Was verstehen wir unter einem Buch und was macht ein Buch eigentlich aus? Den Begriff des Buchs an sich zu verstehen ist nicht nur grundlegend für das Selbstverständnis einer ganzen Branche, sondern auch entscheidend für seine Zukunft im digitalen Zeitalter. Diese Diskussion wird häufig mit enormer Emotionalität geführt. Woher rühren diese starken Gefühle, die oftmals zu einer Frontenbildung führen? Und warum ruft das digitale Buch diese Gefühle (noch) nicht hervor?

ABC fürs Medienforum Mittweida #mfmw

Mittweida, Auerswalde, Lichtenwalde: beinahe könnte man vermuten, Tolkien habe sich für Mittelerde in Sachsen inspirieren lassen. Meine Reise zum Medienforum Mittweida führte mich tief in den Osten Deutschlands, ins Irgendwo nördlich von Chemnitz. Zum 17. Mal luden Studenten der Hochschule Mittweida zum Medienforum Mittweida zum Austausch über Medienthemen im weitesten Sinne. Es ging in Vorträgen, Diskussionspanels und Workshops etwa um Radio, Fernsehen, Bücher, Blogs, Youtube, Storytelling und Livestreams.
Beim „Call for Papers” wurde mein Vorschlag für einen Workshop über die individuelle Handschrift im Social Web angenommen. Es war der Pilot eines Workshopkonzepts, das ich neu entwickelt habe.