Experimentierkasten Barcamp: Forschen und Entdecken

“Ein Experimentierkasten (oder Experimentalbaukasten) ist eine Sammlung von Lehrmaterial zum Selbststudium, beschränkt auf ein Themengebiet, typischerweise gepackt in einen Kasten oder Pappkarton.”

Das spuckt Wikipedia aus, wenn man nach Experimentierkasten googelt. Mir kommen diese lustigen Baukästen immer in den Sinn, wenn ich über Barcamps* nachdenke. Was ich in den letzten Wochen wieder öfter tat, nachdem mich Stefan Evertz aka Hirnrinde anpiekste, ob ich nicht etwas für seine Blogparade „Mein erstes Barcamp” schreiben möchte.

Kreativ und knallbunt: stARTcamp Köln zum Dritten #sck13

Am 13. September 2013 rufen wir Herbergsmütter (andernorts nennt man das schlicht Orga-Team) wiederum nach Köln. In diesem Jahr stellen wir Kreativität und Ideenfindung in den Mittelpunkt. Die Plattformen im Social Web und Tools zu verstehen und bedienen zu können ist das eine. Aber was Social Media wirklich interessant macht, sind die Geschichten und die unterschiedlichen Stimmen.

Ob Methoden oder Themen: „kreativ und knallbunt!” lautet die Parole des Tages. Im übrigen durchaus nicht nur für Kulturmanager, Künstler und Institutionen der Kulturvermittlung oder Kreativwirtschaft interessant.

Op Jöck im Druckluft: Das stARTcamp Ruhr York #scry13

Nun fand am 20. / 21. Juni 2013 das erste stARTcamp Ruhr York statt. Im ehemaligen Zechengebäude Druckluft trafen sich Menschen aus der Kultur- und Kreativszene, um sich beispielsweise über Storytelling, Social Impact Optimization (SIO), Location-Based Services und Social Media für Theater oder klassische Orchester auszutauschen (Sessionplan für Tag 2). In fabelhaft entspannter Atmosphäre (das Druckluft ist ein charmant verratzter, angepunkter Veranstaltungsort mit Platz für Gespräche drinnen und im Biergarten), bei bestem Wetter und hervorragender Verköstigung wurde es für mich persönlich sowas wie ein Urlaubstag.

Dinge anders denken, Dinge anders machen: AKEP-Jahrestagung 2013 #akep13

Knapp 40°C. Diverse Umleitungen wegen Hochwassers. Obama. Juchee, Berlin bot ein emmericheskes Spektakel zu unserer AKEP-Jahrestagung am 19./20. Juni 2013. AKEP? Unser AKEP? Hinter dem Kürzel verbirgt sich der Arbeitskreis für elektronisches Publizieren (im Verlegerausschuss im Börsenverein des deutschen Buchhandels e.V.). Seit 1992 beschäftigen sich Büchermenschen und Onliner aus Verlagen in diesem AKEP mit Digitalisierung und der Vermittlung von Wissen um elektronisches Publizieren.

“Unsere” AKEP-Jahrestagung deshalb, weil ich als Leiterin der Kommission Digitale Kommunikation mitmische, gemeinsam mit Leander Wattig den Vormittag der Jahrestagung moderierte (ich im Kirschkleid, natürlich!) und ich für den Nachmittag eine der Subkonferenzen organisiert hatte.

Schenk’ mir ein Wort! Wörtersammlung auf der Bertelsmann-Party #BParty13

Auf der re:publica erhielt ich die Einladung zur Bertelsmann-Party. Einmal im Jahr läd Bertelsmann illustre Gäste zum Fest in die Repräsentanz Unter den Linden. In diesem Jahr stand die Party unter dem Motto “Die Zukunft des Lesens”. Die Räume und Etagen waren nach Buch-Genres gestaltet: Kochbuch (wo Tim Mälzer den Kochlöffel schwang), Krimi und Wissen.…

Wir müssen (nicht) draußen bleiben: Tipps für Veranstalter

Die Reichweite wird durch gut vernetzte Teilnehmer erhöht, ob sie nun vor Ort sind oder dem Livestream folgen. Diskussionen durch Tweets und Kommentare von außen, aber auch miteinander, beleben eine Veranstaltung. Teilnehmer werden aufeinander aufmerksam und die Hemmschwelle, miteinander ins Gespräch zu kommen, sinkt. Es werden Fotos und vielleicht sogar Videos geteilt. Blog-Artikel folgen. Kluge Veranstalter kuratieren diese Inhalte, erstellen eine übersichtliche Dokumentation und schaffen damit einen Mehrwert über den Tag der Veranstaltung hinaus.