Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das #DigitalLEBEN erklärt.

Als Social Web Ranger begleite ich Menschen und Unternehmen im digitalen Raum. Außerdem ist das Internet mein Großraumbüro. Ich selbst hege und pflege dort Projekte, die mir am Herzen liegen. Wie man Menschen für den digitalen Raum als selbstverständliche Erweiterung des Lebens interessieren oder gar begeistern kann, ist ein nicht unwesentlicher Teil meiner Arbeit. Und zwar aus zwei Gründen: zum einen bereichern lustlose, uninspirierte und per Copy&Paste hingeworfene Inhalte das Internet nicht, sondern verstopfen es nur. Damit ist niemandem gedient, übrigens auch nicht dem Verfasser. Zum anderen werden netzpolitische Themen erst dann für den einzelnen relevant, wenn es um die Verteidigung eines geschätzten Raumes geht. Wenn einem die Kneipe nebenan nichts bedeutet, ist es einem wurscht, ob sie wegen Luxussanierung schließen muss. Ist es die Stammkneipe, sieht das schon ganz anders aus.

Nun rief die SPD zu einer Blogparade zu #digitalLEBEN auf. Kurz vor Einsendeschluß knöpfe ich mir mit der kleinen Anleihe in der Überschrift bei Mark Twain die zehn Fragen vor.

Tweetup, Bookup, Sweetup – what’s up? Eine Übersicht.

»Da draußen versteht uns doch keiner mehr vor lauter ‪#‎Hashtags‬, Wibke?« schrieb Steffen Meier bei Facebook. Er machte dort auf Veranstaltungsformen aufmerksam, die nun auch in die Buchbranche geschwappt sind: Tweetups, genauer: #bookupDE und #ReadUp. Da blickt vermutlich niemand mehr durch, schon gar nicht die Menschen, deren Gesicht sich allein bei TWEETUP zu einem einzigen Fragezeichen verzieht.

Ist die Katze aus dem Haus … Oder: Der abwesende Moderator

Wer selbst bloggt oder etwas ins Internet hineinschreibt, kennt vermutlich das Kribbeln in den Minuten und Stunden danach, wenn Benachrichtigungen über Kommentare eintreffen. Kommentare und eine sich entspinnende Diskussion in den Kommentaren sind eine wertvolle Bestätigung, ob man mit einem Artikel ins Schwarze getroffen hat. Wenn über ein Thema oder eine Frage lebhaft diskutiert wird, kann für alle Beteiligten ein Erkenntnisgewinn dabei herausspringen. Wohlgemerkt: kann.

Facebook nervt? Kein Wunder!

“Facebook nervt!” Beinahe wöchentlich flutschen Artikel durchs Web, die von geschundenen Nerven der Facebook-Nutzer zu berichten wissen oder von den Helden, die es besser als wir armseligen Internetsüchtigen wissen und ihren Account löschen. Allerdings scheint es da bezüglich Facebook einige Missverständnisse zu geben, die den Nervfaktor gewaltig erhöhen. Euch geht Facebook auf den Wecker? Nun, das…

Wem soll ich nur folgen? Tipps für Einsteiger bei Twitter

Twitter bereitet vor allem dann Vergnügen, wenn man nicht nur in ein Vakuum spricht, sondern mit anderen ins Gespräch kommt und Beziehungsgeflechte entstehen. Wer Teil des Netzwerks wird statt es nur von außen zu betrachten, bekommt ein besseres Verständnis für die Funktionsweise von Twitter, wie sich Tweets und Nachrichten verbreiten, wer Meinungen beeinflusst und wie man sich selbst einbringen kann.

“Wem soll ich nur folgen? Wie finde ich interessante Twitteraccounts?”

Blogparade: Und was machen Sie so beruflich?

Rasch formte sich der Gedanke, zu einer Blogparade über neue Berufsbilder aufzurufen. Mich beschäftigt schon länger, wie Ihr etwa Euren Eltern oder Freunden erklärt was Ihr macht. Schreibt in Eure Blogs, wie Ihr Euch nennt, woher diese Jobbezeichnung stammt und was sich dahinter verbirgt. Macht Ihr mit? Ich bin gespannt. Die Blogparade läuft bis zum 31. März 2013.