Kinderbibliothek der Stadtbibliothek Oberhausen

Mit öffentlichen Bibliotheken auf großer Fahrt nach Digitalien #BibReise

Geradezu still und heimlich haben die Öffentlichen Bibliotheken in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt. Die Digitalisierung und veränderte Nutzungsgewohnheiten verändern das Angebot wie auch das Berufsbild in den Bibliotheken und auch das Selbstverständnis. Öffentliche Bibliotheken sind oftmals einer der letzen nicht-kommerziell genutzten Orte in einer Stadt. Sie werden neben Arbeitsplatz (oder Schule) und Zuhause zum dritten Ort. Und sie sind inzwischen weit mehr als Ausleihstationen für Bücher: Games, Konsolen, Filme, Musik oder Hörbücher findet man dort ebenso wie freies WLAN und in manchen Bibliotheken Musikinstrumente, Makerspace oder Roboter.

#blogsofa: Moderation einer Veranstaltungsreihe der Stadtbüchereien Düsseldorf

Bühne frei für das Netz! Das Blogsofa ist eine Veranstaltungsreihe der Stadtbüchereien Düsseldorf. Wir haben sie germeinsam als ein Format konzipiert, das die Zentralbibliothek vor Ort mit dem digitalen Raum verbindet. Das Social-Media-Team recherchiert die Blogs, organisiert vor Ort alles und ich moderiere. Zwei- bis dreimal jährlich nehmen auf dem buntgestreiften Blogsofa vier Blogger*innen Platz…

Auf Forschungsreise: Als #BibRanger in der Stadtbibliothek Köln

Es begab sich an einem Morgen im Monat Dezember. Ich stand unter der Dusche, duschte so vor mich hin und dann … *dramatischeMusik* Kurze Zeit später schrieb ich an Constanze Döring von der Stadtbibliothek Köln: „Ich hatte vorhin beim Duschen (!) eine Idee: Nun spuke ich ja durch die Bibliotheken, aber von Eurem Alltag habe ich nur eine ungefähre Ahnung. Meinst Du, ich könnte mal so eine Art Tagespraktikum bei Euch machen?“

Nur einige Augenblicke später, also am 11. Februar, stand ich ein wenig nervös vor dem Eingang der Bibliothek des Jahres 2015 und fragte mich, was mich wohl an diesem Tag erwarten wird. Der Deal war: Ich stehe den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Tag lang auf den Füßen. Und dafür twittere und poste ich als #BibRanger von dem, was ich erlebe und was ich an Eindrücken mitnehme.*

Mein #Zugvogel ist ein schillerndes Chamäleon

„Wer ist dein digitaler Zugvogel?” fragte mich Klaus Eck bei der Frankfurt Digital Night. Hm. Zugvogel. Die Kraniche und Gänse waren nicht gefragt, deren Züge in den Süden in jedem Herbst mein Herz mit Sehnsucht füllen. Und wenn sie im Frühjahr wieder zurückkehren, hüpft es vor Freude. Nein, es geht um Vorbilder, um Menschen im digitalen Raum, die mich beeinflussen, deren Zug ich folge.

Paul Laarmann, Alissa Krusch und Deniz Elbir am letzten Tag des Kunstpilgerns im K20.

Irgendwann hat es „Plopp“ gemacht: Interview zum Kunstpilgern

Vor einigen Wochen machte ich mich auf zum Kunstpilgern: Das Paradies auf Erden. Drüben bei den Herbergsmüttern zog ich ein Resümee mit einer Ableitung für Kulturorte. Und in meinem Denkarium erscheinen nach und nach Beiträge aus Sicht der Reisenden. Als nächstes wird dazu in dieser Woche ein Artikel über das Kloster Kamp erscheinen – quasi das Überraschungsei unter den Kunstpilgerstätten.

Als Social Web Ranger stellten sich mir viele Fragen: Wer hatte die Idee, wie kam es von der Idee zur Umsetzung, wie erfolgte die Auswahl der Orte und Reisenden, wer war Zielpublikum der Aktion und welche Ziele wurden mit Kunstpilgern verfolgt? Glücklicherweise konnte ich Alissa Krusch von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Paul Laarmann vom Tourismus NRW e.V. ausquetschen, die für das Projekt Kunstpilgern von der Idee über die Umsetzung bis zur Auswertung zusammen mit Jens Nieweg veantwortlich sind.

Ist das Selfie das Arschgeweih des Internets?

Selfies sind die Ermächtigung des Menschen, das eigene Bild im öffentlichen Raum mitzubestimmen und aktiv zu gestalten.

Wie sie dies letztlich tun, vermag uns zu belustigen, zu begeistern, zu langweilen oder gar zu verstören. Aber es ist die naheliegendste und niederschwelligste Form des Ausdrucks. Empfindungen mit Wörtern treffend zu beschreiben, fällt nicht jedem Mensch leicht. Aber Empfindungen zu zeigen schon eher. Selbst wenn diese dann oftmals ins Groteske überzeichnet werden, sind sie oft sprachraumübergreifend verständlich. Mithilfe von Fotos, Videos, Emojis und Sprachnachrichten zu kommunizieren wird dank Snapchat und Whatsapp selbstverständlicher.