Was ist Buch? Vortrag bei den Digital Media Women #dmwk

Vortrag beim Abend über die Buchbranche 2.0 der Digital Media Women Köln bei Bastei Lübbe. Was verstehen wir unter einem Buch und was macht ein Buch eigentlich aus? Den Begriff des Buchs an sich zu verstehen ist nicht nur grundlegend für das Selbstverständnis einer ganzen Branche, sondern auch entscheidend für seine Zukunft im digitalen Zeitalter. Diese Diskussion wird häufig mit enormer Emotionalität geführt. Woher rühren diese starken Gefühle, die oftmals zu einer Frontenbildung führen? Und warum ruft das digitale Buch diese Gefühle (noch) nicht hervor?

ABC fürs Medienforum Mittweida #mfmw

Mittweida, Auerswalde, Lichtenwalde: beinahe könnte man vermuten, Tolkien habe sich für Mittelerde in Sachsen inspirieren lassen. Meine Reise zum Medienforum Mittweida führte mich tief in den Osten Deutschlands, ins Irgendwo nördlich von Chemnitz. Zum 17. Mal luden Studenten der Hochschule Mittweida zum Medienforum Mittweida zum Austausch über Medienthemen im weitesten Sinne. Es ging in Vorträgen, Diskussionspanels und Workshops etwa um Radio, Fernsehen, Bücher, Blogs, Youtube, Storytelling und Livestreams.
Beim „Call for Papers” wurde mein Vorschlag für einen Workshop über die individuelle Handschrift im Social Web angenommen. Es war der Pilot eines Workshopkonzepts, das ich neu entwickelt habe.

Storytelling für #holzvonhier: Workshop mit Waldspaziergang

Was ich an meiner Arbeit sehr schätze, ist die Begegnung mit ganz unterschiedlichen Menschen. Wofür setzen sich diese Menschen ein? Was treibt sie an? Was macht sie und ihre Unternehmen einzigartig? Wie lässt sich diese Einzigartigkeit im Internet spiegeln?

Vergangene Woche hat mich Frank Tentler mit in den Wald genommen. Kurz vor Bayreuth fielen wir aus dem Zug. Also, eigentlich fiel nur ich, aber das ist eine andere Geschichte, eine mit Autsch. Holz von Hier ist eine Initiative für ökologische Forst- und Holzwirtschaft in Kooperation mit der Bayerischen Sparkassenstiftung. Frank begleitet die Initiatoren Gabriele Bruckner und Philipp Strohmeier bei der Entwicklung und Umsetzung einer Strategie für das Social Web. Und hier kam ich ins Spiel, nämlich als Beauftragte für Transmedia Storytelling.

20 Dinge, nach denen niemand fragt

Es saust ein Blogstöckchen durchs Internet: das 20-Fakten-Stöckchen. Anne Schüssler hat es mir sanft um die Ohren gehauen. Seitdem habe ich mich auf der Buchmesse herumgetrieben und war zwei Tage mit #HolzvonHier abgetaucht. Über beides kann ich wohl erst schreiben, wenn sich der Messe- und Workshop- Jetlag ein wenig gelegt hat.

Experimentierkasten Barcamp: Forschen und Entdecken

“Ein Experimentierkasten (oder Experimentalbaukasten) ist eine Sammlung von Lehrmaterial zum Selbststudium, beschränkt auf ein Themengebiet, typischerweise gepackt in einen Kasten oder Pappkarton.”

Das spuckt Wikipedia aus, wenn man nach Experimentierkasten googelt. Mir kommen diese lustigen Baukästen immer in den Sinn, wenn ich über Barcamps* nachdenke. Was ich in den letzten Wochen wieder öfter tat, nachdem mich Stefan Evertz aka Hirnrinde anpiekste, ob ich nicht etwas für seine Blogparade „Mein erstes Barcamp” schreiben möchte.

Kreativ und knallbunt: stARTcamp Köln zum Dritten #sck13

Am 13. September 2013 rufen wir Herbergsmütter (andernorts nennt man das schlicht Orga-Team) wiederum nach Köln. In diesem Jahr stellen wir Kreativität und Ideenfindung in den Mittelpunkt. Die Plattformen im Social Web und Tools zu verstehen und bedienen zu können ist das eine. Aber was Social Media wirklich interessant macht, sind die Geschichten und die unterschiedlichen Stimmen.

Ob Methoden oder Themen: „kreativ und knallbunt!” lautet die Parole des Tages. Im übrigen durchaus nicht nur für Kulturmanager, Künstler und Institutionen der Kulturvermittlung oder Kreativwirtschaft interessant.

Ist die Katze aus dem Haus … Oder: Der abwesende Moderator

Wer selbst bloggt oder etwas ins Internet hineinschreibt, kennt vermutlich das Kribbeln in den Minuten und Stunden danach, wenn Benachrichtigungen über Kommentare eintreffen. Kommentare und eine sich entspinnende Diskussion in den Kommentaren sind eine wertvolle Bestätigung, ob man mit einem Artikel ins Schwarze getroffen hat. Wenn über ein Thema oder eine Frage lebhaft diskutiert wird, kann für alle Beteiligten ein Erkenntnisgewinn dabei herausspringen. Wohlgemerkt: kann.

Op Jöck im Druckluft: Das stARTcamp Ruhr York #scry13

Nun fand am 20. / 21. Juni 2013 das erste stARTcamp Ruhr York statt. Im ehemaligen Zechengebäude Druckluft trafen sich Menschen aus der Kultur- und Kreativszene, um sich beispielsweise über Storytelling, Social Impact Optimization (SIO), Location-Based Services und Social Media für Theater oder klassische Orchester auszutauschen (Sessionplan für Tag 2). In fabelhaft entspannter Atmosphäre (das Druckluft ist ein charmant verratzter, angepunkter Veranstaltungsort mit Platz für Gespräche drinnen und im Biergarten), bei bestem Wetter und hervorragender Verköstigung wurde es für mich persönlich sowas wie ein Urlaubstag.