Von Orgeln und Mäusen: Storytelling für die Vermittlung von Wissen und Kultur

Die letzten Töne des Nachspiels sind verklungen. Der Organist seufzt zufrieden und packt seine Sachen zusammen. Er streichelt kurz über die Orgel und verlässt den Raum. Husch! Husch! Zwei Mäusenasen zucken schnuppernd zwischen den Orgelpfeifen. Die feinen Schnurrhaare zittern. Die Luft ist rein. Lineares Storytelling im Internet – und dann auch noch eine Heldenreise? Mit einer…

Saure Zungen sind noch kein #ponyhofgate …

Ob ein Blogbeitrag über die re:publica nach nunmehr acht Wochen auch noch schmeckt? Ich bedaure sehr, dass ich nach den glitzernden Tagen in Berlin kaum einen Tag Ruhe hatte, um über das Geschehen vor Ort nachzudenken. Dabei kam wieder einiges ins Rollen, nicht zuletzt – aber Halt, das wird ein anderer Beitrag. Diesmal soll’s um Wortschatz, Sprachwandel und das #ponyhofgate gehen. Genau, meinen Vortrag. Ein blindes Huhn ist kein Ponyhof.

Op Jöck im Druckluft: Das stARTcamp Ruhr York #scry13

Nun fand am 20. / 21. Juni 2013 das erste stARTcamp Ruhr York statt. Im ehemaligen Zechengebäude Druckluft trafen sich Menschen aus der Kultur- und Kreativszene, um sich beispielsweise über Storytelling, Social Impact Optimization (SIO), Location-Based Services und Social Media für Theater oder klassische Orchester auszutauschen (Sessionplan für Tag 2). In fabelhaft entspannter Atmosphäre (das Druckluft ist ein charmant verratzter, angepunkter Veranstaltungsort mit Platz für Gespräche drinnen und im Biergarten), bei bestem Wetter und hervorragender Verköstigung wurde es für mich persönlich sowas wie ein Urlaubstag.