Paul Laarmann, Alissa Krusch und Deniz Elbir am letzten Tag des Kunstpilgerns im K20.

Irgendwann hat es „Plopp“ gemacht: Interview zum Kunstpilgern

Vor einigen Wochen machte ich mich auf zum Kunstpilgern: Das Paradies auf Erden. Drüben bei den Herbergsmüttern zog ich ein Resümee mit einer Ableitung für Kulturorte. Und in meinem Denkarium erscheinen nach und nach Beiträge aus Sicht der Reisenden. Als nächstes wird dazu in dieser Woche ein Artikel über das Kloster Kamp erscheinen – quasi das Überraschungsei unter den Kunstpilgerstätten.

Als Social Web Ranger stellten sich mir viele Fragen: Wer hatte die Idee, wie kam es von der Idee zur Umsetzung, wie erfolgte die Auswahl der Orte und Reisenden, wer war Zielpublikum der Aktion und welche Ziele wurden mit Kunstpilgern verfolgt? Glücklicherweise konnte ich Alissa Krusch von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Paul Laarmann vom Tourismus NRW e.V. ausquetschen, die für das Projekt Kunstpilgern von der Idee über die Umsetzung bis zur Auswertung zusammen mit Jens Nieweg veantwortlich sind.

Über Notizbücher, Social Media und Eremiten: Interview mit Felix Wegener

Hin und wieder stelle ich hier im Blog bemerkenswerte Menschen und Projekte vor. Diesmal habe ich Felix Wegener peinlich befragt. Felix arbeitet als Onliner in einem Münchener Verlag. Wir kennen uns schon eine ganze Weile, zumindest digital. Zum ersten Mal getroffen haben wir uns, wenn ich das richtig erinnere, beim stARTcamp München im Frühling 2013.

Ich wollte von ihm wissen, was er persönlich an Social Media schätzt, wie er da eigentlich hineingeraten ist, was er Einsteigern empfiehlt, welche Möglichkeiten er für einen Verlag in Social Media sieht und wie die idealen Bedingungen für Social Media im Verlag wären. Außerdem plant er da offenbar einige bemerkenswerte Dinge, um Online und Offline miteinander zu verknüpfen. Da horche ich natürlich auf.

Second Life lebt – und liest

Momentchen, Second Life? Das ist doch sowas von 2003? Gibt es das überhaupt noch? Ne, oder?

Aber ja! Zehn Jahre, nachdem Second Life online ging, ist Second Life nach wie vor ein reges soziales Netzwerk. Laut Wikipedia hat das “seit 2003 verfügbare System […] rund 28 Millionen registrierte Benutzerkonten, rund um die Uhr sind meist 35.000 bis 60.000 Nutzer gleichzeitig in das System eingeloggt.” Aus dem Fokus von Unternehmen, insbesondere der Buchbranche, ist Second Life jedoch schon vor langem gerückt. Aber die Anwesenheit von Unternehmen ist für ein reges Miteinander nun in der Tat nicht zwingend.

Jemand, der sich mit Herzblut für Literatur und Bücher in Second Life einsetzt, ist BukTom Bloch, den ich (leider nur kurz) 2010 auf der Frankfurter Buchmesse kennen lernte. In unterschiedlichen sozialen Netzwerken sind wir uns wiederbegegnet und mir kam zuletzt bei einer Diskussion bei Google+ der Gedanke, dass wir doch mal sprechen müssen. Über Second Life. Zumal ich auch bei Twitter immer mal wieder etwa durch die unternehmungslustige Twitterin @marypoppins2608 mitbekam, dass es reges Leben bei Second Life gibt. Als Social Web Ranger muss ich da also mal mehr wissen :).

Mit Herzblut: Blogger schenken Lesefreude – Blog den Welttag des Buches

Ab und zu stoße ich auf Projekte im Web, die mich anspringen, weil das Herzblut und die Leidenschaft der Menschen dahinter mich förmlich anspringen. Vor einigen Wochen schwappten fröhliche und ernergiegeladene Postings zu einer Aktion zum Welttag des Buches durch Facebook: „Blogger schenken Lesefreude – Blog den Welttag des Buches“. Neugierig klickte ich hinterher und wollte es genauer wissen. Ich habe das Team dieser Aktion befragt: Christina Mettge und Dagmar Eckhardt.