Was andere machen: #12von12

Zweihundertsiebzig Beiträge sind es bisher. Zweihundertsiebzig Menschen, die am 12. des Monats April mit zwölf Fotos ihren Tag dokumentiert haben. Gehütet wird das Fotoprojekt von Caro Kännchen vom Blog Draußen nur Kännchen.

Meine #12von12 im April.

Die  Regeln von #12von12 sind schnell vermittelt und leicht zu verstehen: Klick! Und weiterlesen …

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Von Orgeln und Mäusen: Storytelling für die Vermittlung von Wissen und Kultur

Die letzten Töne des Nachspiels sind verklungen. Der Organist seufzt zufrieden und packt seine Sachen zusammen. Er streichelt kurz über die Orgel und verlässt den Raum. Husch! Husch! Zwei Mäusenasen zucken schnuppernd zwischen den Orgelpfeifen. Die feinen Schnurrhaare zittern. Die Luft ist rein.

Lineares Storytelling im Internet – und dann auch noch eine Heldenreise? Mit einer Stoffmaus? Ja, genau. Seit Anfang Februar tummelt sich ein pelziger Tunichtgut im Internet und erlebt seine Geschichte von Abenteuer und Musik: die Orgelmaus.

Erzählen auf mehreren Ebenen

Die Orgelmaus ist ein Bildungs- und Kulturkommunikationsprojekt der Bayerischen Sparkassenstiftung in Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt Regensburg. Das Transmedia-Storytelling-Projekt hat zwei Ebenen: auf der ersten Ebene erzählen wir die Geschichte der Orgelmaus als Heldenreise. Eine junge Maus soll die Nachfolge ihrer Mentorin und Großmutter antreten. Aber es gelüstet sie nach Abenteuern und der großen, weiten Welt. Es kommt, wie es kommen muss: ihr Wunsch geht in Erfüllung. Dass man vorsichtig sein muss mit dem, worum man die Götter bittet, stellt unsere Heldin rasch fest …

Auf einer zweiten Ebene werden erzählerisch musikalische und historische Fakten über die Orgel vermittelt. Beide Ebenen haben zum Ziel, Interesse, Sympathie und Aufmerksamkeit für die historische Orgel in Regensburg zu schaffen. Anlass für dieses Projekt ist die von der Firma Eule in Bautzen durchgeführte Restaurierung der historischen Orgel, die 1627 vom Nürnberger Stephan Cuntz gebaut wurde. Diese Maßnahme wird vom Sparkassenverband Bayern und der Sparkasse Regensburg gefördert. Anfang Juni wird die Rückkehr der Cuntz-Orgel mit einem Konzert in der Regensburger Minoritenkirche gefeiert.

Storytelling-Projekt planen und umsetzen

Im Grunde gibt es aber auch noch eine dritte erzählerische Ebene: Wie plant man ein solches Projekt und wie setzt man es um? Klick! Und weiterlesen …

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Indie, sweet Indie: Was ist der #indiebookday und warum sollte ich mitmachen?

Er ist kaum mehr wegzudenken: der Indiebookday. Zum ersten Mal fand er 2013 statt und war gleich ein voller Erfolg. Auch diesmal, am Samstag, den 21. März 2015, finden wieder in engagierten Buchhandlungen Aktionen zum Tag statt und das Social Web wird sich wieder mit Fotos von wunderbaren Büchern aus nicht minder wunderbaren Verlagen füllen.

Wie in den beiden Jahren zuvor plöppt zuverlässig die Frage auf, was denn nun eigentlich ein unabhängiger, junger oder Indie-Verlag ist. Jau. Klick! Und weiterlesen …

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Hefte raus, wir schreiben einen Test! #seminare

Nein, keine Sorge. So etwas kommt in meinen Seminaren nicht vor. Also, bisher nicht. Wer mal einen kleinen Einblick nehmen möchte, wie etwa ein Seminar mit Studentinnen und Studenten an der Universität zu Köln abläuft, hat nun die Gelegenheit. Für das Seminar Alles so schön bunt hier! Social Media souverän und professionell nutzen gab es ein begleitendes Blog: http://schoenbunthier.tumblr.com.

Dort habe ich den Ablauf beschrieben und man kann einige Ergebnisse einsehen.

Darf es ein Seminar mit mir sein? ()

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Lern’ doch, was du willst! Über die Lust am Lernen. Eine Abschweifung.

»Reiten kommt vom Reiten!« rief mein Reitlehrer immer munter an den Tagen, wenn ich mit meinen Künsten unzufrieden war und entschuldigend das Ross tätschelte. Sich wieder entspannen. Lachen. Vertrautes wiederholen, denn Erfolgserlebnisse machen wieder bereit für das Üben von dem, was noch nicht sitzt. Sieben Jahre war ich alt, als ich im Reitverein begann, das Reiten zu erlernen. Wie vermutlich bei allen Sportarten lernt man unter Schweiß und Tränen, dass sich Lernen nicht erzwingen lässt. Und dass es Tage gibt, an denen man in Sprüngen dazulernt, während man an anderen Tagen eine begriffsstutzige Trantüte ist. Reiten zu lernen hat mich schon sehr früh gelehrt, dass Lernen niemals aufhört.

Nachdem der von mir sehr geschätzte Bob Blume vor einer Weile zu einer Blogparade zur Lernlust einlud, turnten viele solcher Gedanken in meinem Kopf herum. Das tun sie immer noch und ein paar habe ich hier herausgezupft. Es geht um Erfahrungen aus der Schulzeit und wie sie meine Lust am Lernen beeinflusst hat. Ich konnte mir aber auch ein paar Gedanken zu Lernen und Bildung allgemein nicht verkneifen. Klick! Und weiterlesen …

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Zukunft? Gegenwart? Auf Zeitreisen mit Aktion Mensch #zki2025

Vielfalt. Respekt. Wertschätzung. Vertrauen. Achtsamkeit. Freundlichkeit.

Um diese Werte ging es in vielen Gesprächen auf den Veranstaltungen, die ich in den letzten Minuten (hihi, MONATEN, natürlich) besucht habe. Egal ob es um Storytelling, Publishing, Kultur, die Nutzung von digitalen Medien in der Schule, Cybermobbing oder Netzpolitik ging. Zu meinem Entzücken, denn mich langweilen die auf Technologien konzentrierten Diskussionen zuletzt zunehmend, wo es doch eher um die Verständigung über den Umgang miteinander gehen muss. Und um Lösungen, die die Lebenswirklichkeit der meisten Menschen abbilden. In einer eher digizentrischen Welt verfügen wir alle über ausreichend Internet, entsprechende Geräte und erfüllen Aufgaben, die die Möglichkeiten des Digitalen ausloten und mit denen man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Der Alltag ist aber vielfältiger, und der Prozess, der zu einer sinnvollen Verknüpfung von digitaler und analoger Welt führt, ist ein langsamer. Schmerzvoll langsam für viele, die Ideen und Lösungsvorschläge haben, wie dieser Prozess stattfinden oder sogar beschleunigt werden kann.

Dass für uns alle Gegenwart und Zukunft nicht gleichzeitig stattfinden, ließ sich recht gut beim Zukunftskongress der Aktion Mensch erkennen. Klick! Und weiterlesen …

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Tausend Tode. Einer davon. #1000tode

Tausend Menschen schreiben kurze Texte über den Tod. Das ist die Idee eines Projekts, deren erste Version heute in digitaler Form erscheint. 135 Texte umfasst diese erste Version. Zwei weitere Versionen folgen im Januar und Februar, die endgültige und vollständige Fassung erscheint zur Leipziger Buchmesse.

Es sind eindringliche Texte über den Tod, persönliche Geschichten, abstrakte Gedanken. Keine leichte Unterhaltung, auch wenn ich an manchen Stellen lachte. Berührend. Traurig. Bereichernd. Manche Texte brennen sich ein. Andere kratzen wie Schmirgelpapier auf der Seele. An einige pult man herum und weiß noch nicht recht … Klick! Und weiterlesen …

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Zur Sache, Schätzchen! Über den Umgang miteinander im Social Web

Der allerschlimmste Faux-pas im Social Web ist ja, eine Verlosung anzukündigen  – und sie dann zu verschusseln. Ich habe das hiermit mal für alle vorgemacht. Bitte, gern geschehen.

Das Gewinnspiel war an die Frage geknüpft: »Wenn Sie einen Knigge für Social Media verfassen würden, welche drei Punkte dürften darin nicht fehlen?«

Ich freue mich über die fabelhafte Resonanz und bedanke mich bei allen, die mitgemacht haben! Einige Punkte habe ich herausgezupft. Alle Beiträge sind lesbar in den Kommentaren hier: Ein Buch über Social Media? Noch normal, schlicht oldschool oder schon verrückt?

Missionare unerwünscht

Du sollst nicht missionieren. (Gudrun Hopf)

Nichts gegen eine sachliche Diskussion, bei der unterschiedliche Positionen beleuchtet werden! Zermürbend sind missionarische Belehrungen, die keine anderen Meinungen zulassen als die eigene. Menschen haben unterschiedlichen Ansichten und Haltungen. Es kann bereichernd sein, sich darüber auszutauschen.

Social Media ist kein Maskenball Klick! Und weiterlesen …

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Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das #DigitalLEBEN erklärt.

Als Social Web Ranger begleite ich Menschen und Unternehmen im digitalen Raum. Außerdem ist das Internet mein Großraumbüro. Ich selbst hege und pflege dort Projekte, die mir am Herzen liegen. Wie man Menschen für den digitalen Raum als selbstverständliche Erweiterung des Lebens interessieren oder gar begeistern kann, ist ein nicht unwesentlicher Teil meiner Arbeit.

Und zwar aus zwei Gründen: zum einen bereichern lustlose, uninspirierte  und per Copy&Paste hingeworfene Inhalte das Internet nicht, sondern verstopfen es nur. Damit ist niemandem gedient, übrigens auch nicht dem Verfasser. Zum anderen werden netzpolitische Themen erst dann für den einzelnen relevant, wenn es um die Verteidigung eines geschätzten Raumes geht. Wenn einem die Kneipe nebenan nichts bedeutet, ist es einem wurscht, ob sie wegen Luxussanierung schließen muss. Ist es die Stammkneipe, sieht das schon ganz anders aus.

Nun rief die SPD zu einer Blogparade zu #digitalLEBEN auf. Kurz vor Einsendeschluß knöpfe ich mir mit der kleinen Anleihe in der Überschrift bei Mark Twain die zehn Fragen vor.

In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich… Klick! Und weiterlesen …

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Beißen Bücher? Tut Kultur weh? Gedanken nach dem Twittwoch Köln #twcgn

Am vergangenen Mittwoch fand nach längerer Zeit wieder ein Twittwoch in Köln statt: »Das Ziel des Twittwoch ist es, Unternehmen, deren Mitarbeiter und Selbständige an die Digitale Transformation heranzuführen, voneinander zu lernen und sich untereinander auf Augenhöhe auszutauschen.« Fortan findet der Twittwoch wieder regelmäßig und mit thematischen Schwerpunkten statt. So ging es vor einer Woche um Buchbranche und digitale Transformation. Für diese durften Steffen Meier und ich antreten. Steffen widmete sich den Verlagen und begann bei der Buchbranche im Jahre 564 nach Gutenberg. Seinen Vortrag kann man hier bei Youtube nachholen.

Eine typische Szene, nicht nur vor Ort, sondern auch im Internet.

Ich nutzte die Gelegenheit, am Beispiel einer Kölner Buchhandlung zu zeigen, wie sie den digitalen Raum erforscht und ihn nutzt. Aber auch, wie sie mithilfe von Netzwerken ihre Präsenz und Relevanz vor Ort sowie die Bindung zu ihren Kunden stärkt. Klick! Und weiterlesen …

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