Tweetup, Bookup, Sweetup – what’s up? Eine Übersicht.

»Da draußen versteht uns doch keiner mehr vor lauter ‪#‎Hashtags‬, Wibke?« schrieb Steffen Meier bei Facebook. Er machte dort auf Veranstaltungsformen aufmerksam, die nun auch in die Buchbranche geschwappt sind: Tweetups, genauer: #bookupDE und #ReadUp. Da blickt vermutlich niemand mehr durch, schon gar nicht die Menschen, deren Gesicht sich allein bei TWEETUP zu einem einzigen Fragezeichen verzieht.

Eine gute Gelegenheit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen! Fand auch Herr Meier:

Tweetup #kmufe zum Internationalen Museumstag im Mai 2014. #Oscarselfie!

Was ist eigentlich ein #Tweetup?

Klick! Und weiterlesen …

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Entschuldigung, sind Sie eine Virenschleuder? #vsp14

Irgendwie kommt eine Virenschleuder tatsächlich meiner Vorstellung von guter PR sehr nahe: Nämlich möglichst viele Leute mit echter Begeisterung für tolle Inhalte anzustecken. Und zwar im Social Web genauso wie im echten Leben.
(Melanie Buschkühl)

Es begab sich einst im Jahre 2011, als zwei Kollegenfreunde, Leander und Carsten, einen Preis für »ansteckendes Marketing« in der Buchbranche ins Leben riefen. Inspiriert von Melanie, damalsTerzio-Verlag, fand sich auch der passende Name: Virenschleuder-Preis. Damals schickte ich als eine der ersten Nominierungen meine im März 2011 frisch gelaunchte Wortweide ins Rennen …

Seitdem ist der Virenschleuderpreis eine Institution und die Verleihung auf der Frankfurter Buchmesse ein fester Termin im Kalender von Büchermenschen, die einen mehr oder weniger geregelten Zweitwohnsitz in Digitalien haben. Im letzten Jahr moderierte ich gemeinsam mit Leander und durfte in der Jury meine Stimme für die Preisträger abgeben. Ersteres war ein großer Spaß, die Wahl hingegen fiel schwer.

Im Gegensatz zu vielen anderen Preisen zählt übrigens nicht nur die Stimme der Jury. Mit einem Online-Voting kann jeder mitbestimmen, welche Delinquenten in die engere Wahl kommen. Und das Schöne ist: man kann jedem Nominierten eine Stimme geben, also auch mehreren Ideen, Projekten oder Menschen. Der Jury obliegt dann am Schluß die schwere Wahl aus der Shortlist. Die Kriterien für eine ordentliche Virenschleuder sind offen kommuniziert: Klick! Und weiterlesen …

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Storytelling in Games und Büchern #writersroom #gamescom

»Was ist jetzt eigentlich besser, Bücher oder Computerspiele?« Diese Frage blieb glücklicherweise am Montagabend bei Bastei Lübbe außen vor. Eingeladen hatte der Verlag zu einem Abend über Storytelling in Games und in der Literatur. Gekommen waren viele Leute aus der Gamer-Szene. (Nun weiß ich auch mal wieder, wie das ist, wenn man bei einer anderen Community zu Gast ist, wo man kaum jemanden kennt, weder sonderlich viele Bücher- und Kulturmenschen noch lokale Social Medians.)

Daedalic Entertainment Writers Room bei Bastei Lübbe

Welches Format ist das beste für eine Idee? Klick! Und weiterlesen …

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Die Stille ist ein Geräusch*: Storytelling mit Klang

Every time I hear sounds, I see pictures. Then, I start getting ideas. It just drives me crazy. (David Lynch)

Einige Überlegungen und Gedanken zu Storytelling, Erzählwelten und Geräuschen. Mit Beispielen aus Musik, Film und Klangkunst.

Wer hört das Bild?

*schepper*

Ein Erikativ. Ein besonders schöner, wie ich finde. Aus dem Blog des geschätzten Herrn Buddenbohm gezupft, in dem er über den Erikativ und sein Liebesleben schrieb. Ich fand den Beitrag, als ich nach einem schönen Erklär-Link für den Erikativ suchte. Als Erikativ werden auf den Wortstamm verkürzte Verben bezeichnet, benannt nach Erika Fuchs (1906-2005), unvergessene Übersetzerin der Disney-Comics. Für Geräusche oder auch Lautloses, das im Bild schwer fassbar war, benutzte sie stöhn, seufz, grübel oder klimper. Mit Erikativen können wir Texte und Bilder zum Klingen bringen. Und was wäre Twitter ohne Erikativ? #aufjaul

*brumm*

Wie bei allem entscheidet die Dosis. Kaum etwas enerviert mich mehr als die mit Sound und Musik zugematschten Dokumentationen oder Filme. Unentwegte Überbetonung lässt abstumpfen – oder die Flucht ergreifen. Geräusche (wie auch Gerüche) nehmen wir oft erst dann wahr, wenn sie störend sind. Oder in Momenten, in denen wir unsere Umgebung bewusst wahrnehmen.

Doch über Geräusche verorten wir uns, emotional und ganz praktisch. Den Heimweg vom Büro vermag ich beinahe mit geschlossenen Augen zu finden, am Geräusch meiner Schritte auf unterschiedlichem Untergrund, da vorn, spielende Kinder, links hinten sagt die Glocke von St. Agnes die Tageszeit an, hier die stilleren Wohnstraßen, dort vorn die große Straße, die je nach Tag und Zeit auch immer anders klingt … Sobald ein Sinn geschwächt wird, werden andere Sinne schärfer. Klick! Und weiterlesen …

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140 Sekunden: Online lebt, Print auch! #storytelling #printtwitter

Gut, der Tag fing bescheiden an: Um 6 Uhr rief die Vermieterin meines Büros an. Beim Nachbarn unter mir tropfe Wasser durch die Decke. Juhu. Schnell irgendwas angezogen, los. Habe mir noch rasch ein paar Handtücher geschnappt, im Kopf die wildesten Fantasien von schwimmenden Ordner, Server und Klebefilmabrollern … Ungeduscht. Kein Frühstück. Kein Kaffee.

Apropos Frühstück. Normalerweise ein gemächlicher Start in den Tag. Dazu die Lokalzeitung, der Kölner Stadt-Anzeiger. Vor einigen Jahren wurde ich auf die skurrilen Anzeigen unter Glückwünsche und Persönliches aufmerksam. Seltsam kryptisch und teilweise sehr ausschweifend … Seit über zwei Jahren nun füttere ich mit #printtwitter ein Tumblr-Blog, twittere und instagrame die Fundstücke.

Und nun gibt es eine kleine Hommage Klick! Und weiterlesen …

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Saure Zungen sind noch kein #ponyhofgate …

Kürzlich griff ich nach einer Stalljacke, die ich wohl seit einem Jahr nicht angezogen habe. In einer der Taschen raschelte es: eine schmucklose Papiertüte und darin zwei saure Zungen aus dem Büdchen! Ein unverhofftes Vergnügen. Allerdings musste ich sie langsam verspeisen, denn nach einem Jahr ist auch die fluffigste saure Zunge hart wie eine Schuhsohle. Schmeckten aber noch!

Ob ein Blogbeitrag über die re:publica nach nunmehr acht Wochen auch noch schmeckt? Ich bedaure sehr, dass ich nach den glitzernden Tagen in Berlin kaum einen Tag Ruhe hatte, um über das Geschehen vor Ort nachzudenken. Dabei kam wieder einiges ins Rollen, nicht zuletzt – aber Halt, das wird ein anderer Beitrag. Diesmal soll’s um Wortschatz, Sprachwandel und das #ponyhofgate gehen. Genau, meinen Vortrag. Ein blindes Huhn ist kein Ponyhof. Klick! Und weiterlesen …

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Nein! Doch! Ooooh! Onliner in Verlagen, Kommission possible. #akep14

Setzt Euch aufs Sofa, nehmt Euch ein Tässchen Tee. Hier, ein Keks. Omma erzählt von früher.

1998 trat ich einer Interessensgemeinschaft bei, sozusagen. Ich begann meine Ausbildung zur Sortiments-Buchhändlerin, nachdem ich eine Weile herumstudiert und, während des Studiums, u.a. in einer PR-Agentur und im Museum gejobbt hatte. Es brauchte keine Gehirnwäsche und keine blutigen Rituale, um mich zu assimilieren. Ich trat der Buchbranche willig und begeistert bei. Haufenweise Überzeugungstäter und vom Buch musste mich ohnehin niemand überzeugen. Im Gegenteil: nun kam ich auch noch leichter an den Stoff ran, yeah!

Auf den Buchhandel folgten die Jahre in Verlagen, wo ich allerdings bemerkenswert rasch mit einer geheimbündlerischen Unterorganisation sympathisierte und zu einer ihrer Rädelsführerinnen wurde: Onliner in Verlagen. Klick! Und weiterlesen …

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Wie ich einmal aus Versehen die Welt rettete: Storytelling beim #genobc14

»Storytelling? Ach komm’, das ist sowas von 2010, längst durch.« Nicht selten, diese Reaktion, wenn ich erzähle, dass ich mich mit Storytelling beschäftige.  Andere wiederum horchen auf. Mich lässt das Thema auf jeden Fall nicht los. Denn Geschichten sind das, was uns im Web miteinander verbindet. Über den kollektiven Geschichten-, Bilder- und Wortschatz verständigen wir uns miteinander, finden Gemeinsamkeiten (und Unterschiede) und kreieren Neues. Und Storytelling beginnt mit einem Wort.

Deshalb hieß es in meiner Session beim Genobarcamp auch als erste Aufgabe: Schenk’ mir ein Wort! Das Genobarcamp ist das Barcamp der genossenschaftlichen Bankengruppe und fand diesmal bereits zum achten Mal in Bochum bei der GLS Bank statt. Ich durfte als eine der externen Sessionanbieter anreisen und das mit meinem Lieblingsthema: Ideenfindung und Storytelling. Klick! Und weiterlesen …

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Content connects? Gespräch mit Sascha Stoltenow #csforum14

Content, Content Marketing, Content Strategien: über kaum etwas wird derzeit mehr gesprochen, wenn es um die unternehmerische Nutzung des Social Web geht. Buzzwords sind hübsche Aufkleber für Angebote, Dienstleistungen und Produkte. Buzzwords haben aber auch den Effekt, dass alle sehr genau zu wissen meinen, worum es geht. Aber ist das Thema wirklich durch?

Sascha Stoltenow habe ich erst über Twitter, dann auch jenseits des Bildschirms als kundigen, souveränen Menschen kennengelernt. Ich schätze ihn sehr, bringt er doch  mit seinen Gedanken oftmals die nötige Erdung in die mitunter recht aufgeregten Debatten in Social Media. Er ist außerdem einer der Organisatoren des Content Strategy Forum 2014, einer Konferenz, die sich mit einem international ausgelegten Programm genau dem Thema widmet, das uns Kommunikationsarbeiter gerade so umtreibt: Content Strategien.

Heute begab es sich, dass Sascha gleich in der Nachbarschaft bei einem Barcamp zu Krisenkommunikation weilte. Bei einem kurzerhand eingetüteten Kaffeeschwatz habe ich ihn für ein Interview verhaftet. Klick! Und weiterlesen …

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Heureka! Bibliotheken erobern den digitalen Raum …

…, so lautete der Titel meines Vortrags kürzlich bei der Kreisbibliothekskonferenz in Brühl. In anderthalb Stunden habe ich etwas über Social Media, die Ausdrucksmittel im Social Web und Storytelling erzählt. Wie immer saßen Menschen vor mir, für die das alles noch ganz fremd war, und andere, die Social Media selbstverständlich nutzen. Klick! Und weiterlesen …

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