Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das #DigitalLEBEN erklärt.

Als Social Web Ranger begleite ich Menschen und Unternehmen im digitalen Raum. Außerdem ist das Internet mein Großraumbüro. Ich selbst hege und pflege dort Projekte, die mir am Herzen liegen. Wie man Menschen für den digitalen Raum als selbstverständliche Erweiterung des Lebens interessieren oder gar begeistern kann, ist ein nicht unwesentlicher Teil meiner Arbeit.

Und zwar aus zwei Gründen: zum einen bereichern lustlose, uninspirierte  und per Copy&Paste hingeworfene Inhalte das Internet nicht, sondern verstopfen es nur. Damit ist niemandem gedient, übrigens auch nicht dem Verfasser. Zum anderen werden netzpolitische Themen erst dann für den einzelnen relevant, wenn es um die Verteidigung eines geschätzten Raumes geht. Wenn einem die Kneipe nebenan nichts bedeutet, ist es einem wurscht, ob sie wegen Luxussanierung schließen muss. Ist es die Stammkneipe, sieht das schon ganz anders aus.

Nun rief die SPD zu einer Blogparade zu #digitalLEBEN auf. Kurz vor Einsendeschluß knöpfe ich mir mit der kleinen Anleihe in der Überschrift bei Mark Twain die zehn Fragen vor.

In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich… Klick! Und weiterlesen …

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Beißen Bücher? Tut Kultur weh? Gedanken nach dem Twittwoch Köln #twcgn

Am vergangenen Mittwoch fand nach längerer Zeit wieder ein Twittwoch in Köln statt: »Das Ziel des Twittwoch ist es, Unternehmen, deren Mitarbeiter und Selbständige an die Digitale Transformation heranzuführen, voneinander zu lernen und sich untereinander auf Augenhöhe auszutauschen.« Fortan findet der Twittwoch wieder regelmäßig und mit thematischen Schwerpunkten statt. So ging es vor einer Woche um Buchbranche und digitale Transformation. Für diese durften Steffen Meier und ich antreten. Steffen widmete sich den Verlagen und begann bei der Buchbranche im Jahre 564 nach Gutenberg. Seinen Vortrag kann man hier bei Youtube nachholen.

Eine typische Szene, nicht nur vor Ort, sondern auch im Internet.

Ich nutzte die Gelegenheit, am Beispiel einer Kölner Buchhandlung zu zeigen, wie sie den digitalen Raum erforscht und ihn nutzt. Aber auch, wie sie mithilfe von Netzwerken ihre Präsenz und Relevanz vor Ort sowie die Bindung zu ihren Kunden stärkt. Klick! Und weiterlesen …

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Buchmesse gefühlt, gelassen und gefunden #fbm14

Zack, vorbei. Unglaublich, wie viele Erlebnisse, Gespräche und Begegnungen in zwei Tage passen. Prustend taucht man aus dem Menschenbad auf und verschnauft erstmal. Tage voller glückseliger Momente. Tage, von denen es leider kaum Fotos gibt, weil ich vor lauter Schwatzen nicht zum Knipsen kam.

»Spiel’ nicht mit den Schmuddelkindern!« Klick! Weiterlesen …

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Immer sachte mit den jungen Pferden: Ello

Es vergeht kaum ein Tag ohne Artikel über Ello. Es berichteten beispielsweise Zeit, NZZ, Stern, Welt, Deutsche Welle, Deutschlandradio, WDR, RTL und Viva. Wer Lesestoff sucht, braucht bei Google lediglich mit dem Stichwort Ello nach den News der letzten Woche zu suchen. Heise, t3n, Netzpolitik und zahlreiche Blogs sind natürlich auch dabei.

Ich halte das für fatal. Denn Ello ist wirklich sehr Beta. Gestern noch erschienen alle möglichen Postings entweder nicht oder bis zu sechs Mal im Stream. Das ist eine Baustelle. Die Artikel locken viele Leute zu Ello, die aufgrund der Berichterstattung ein funktionierendes, fluppendes, surrendes und, vor allem, sensationell neues soziales Netzwerk erwarten.

Das piesackt mich und mich drängt es, einige vollkommen subjektive Worte über Ello zu verlieren. Ist Ello nun hop oder top? Sollt Ihr Euch das antun oder lieber (noch) nicht?   Klick! Und weiterlesen …

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Aus dem digitalen Raum in die Kneipe: Pub’n'Pub Köln #pubnpub

Es ist tatsächlich schon wieder eine ganze Weile her, dass es in Köln zu einer freundlichen Übernahme kam: aus den book.people@cologne wurde #pubnpub. Was bedeutet: ein bestehender Stammtisch von Büchermenschen existiert unter neuer Leitung weiter. Kerstin Brömer übernahm von mir die Organisation, und mit dem Pub’n'Pub Köln wurde eine neue Station im Netzwerk der Publisher-Stammtische unter der Kuration von Leander Wattig geschaffen.

Gestern nun trafen sich endlich mal Zeit und Gelegenheit, zum nunmehr schon fünften Kölner Pub’n'Pub zu gehen. Beim Pub’n'Pub ist fachlicher Input üblich. Das Thema gestern war »Das perfekte Exposé«. Klick! Und weiterlesen …

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Lustgarten, Glitzer und trojanische Pferde: Storytelling beim #sck14

Storytelling als Methode für Kulturinstitutionen und Unternehmen, um eine Botschaft für ein Zielpublikum erlebbar und spürbar zu machen. Eigentlich kaum jemandem fremd, wird Storytelling doch selten konsequent eingesetzt. Dabei wurden in der Geschichte (sic!) der Menschheit mithilfe von Geschichten schon immer Wissen, Erfahrungen oder überlebenswichtige Informationen weitergegeben. Aber Ideen für gute Geschichten zu finden und diese dann auch umzusetzen, fällt vielen Menschen schwer.

Als Buzzword hoppst Storytelling wie ein knallorangener Hüpfball schon seit langem durch das Internet. Genervtes Aufseufzen darüber ist ebenfalls nicht neu. Man kann den Hüpfball aber auch einfach mal benutzen!

Der Feind jeder Story: Die Zensur im eigenen Kopf.

Hierzu lud ich beim stARTcamp Köln ein Klick! Und weiterlesen …

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Ein Buch über Social Media? Noch normal, schlicht oldschool oder schon verrückt?

»Ihr seid doch bekloppt!« Von Berufswegen habe ich recht viel mit Menschen zu tun, die sich konsequent dem Digitalen verschrieben haben. Der Umgangston ist mitunter herzlich und rau, insbesondere wenn es um Bücher geht. Als Verfechterin des Sowohl-als-auch vermag ich dem Gedruckten wie auch dem Digitalen viel abzugewinnen. Ich will und kann mich gar nicht entscheiden. Und es gibt durchaus Gründe, warum ein Buch über ein derart flüchtiges Thema wie Social Media sinnvoll ist. Zumal wenn es sich um die Überarbeitung eines Standardwerks über Jahre hinweg handelt. Klick! Und weiterlesen …

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Über Notizbücher, Social Media und Eremiten: Interview mit Felix Wegener

Hin und wieder stelle ich hier im Blog bemerkenswerte Menschen und Projekte vor. Diesmal habe ich Felix Wegener peinlich befragt. Felix arbeitet als Onliner in einem Münchener Verlag. Wir kennen uns schon eine ganze Weile, zumindest digital. Zum ersten Mal getroffen haben wir uns, wenn ich das richtig erinnere, beim stARTcamp München im Frühling 2013.

Ich wollte von ihm wissen, was er persönlich an Social Media schätzt, wie er da eigentlich hineingeraten ist, was er Einsteigern empfiehlt, welche Möglichkeiten er für einen Verlag in Social Media sieht und wie die idealen Bedingungen für Social Media im Verlag wären. Außerdem plant er da offenbar einige bemerkenswerte Dinge, um Online und Offline miteinander zu verknüpfen. Da horche ich natürlich auf.

Felix, bitte stell’ Dich mit ein paar Sätzen vor: wer bist Du, was machst Du, was hast Du vorher gemacht, was magst Du, wo bist Du gern, wie sieht heute Dein Tag aus?
Klick! Und weiterlesen …

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Tweetup, Bookup, Sweetup – what’s up? Eine Übersicht.

»Da draußen versteht uns doch keiner mehr vor lauter ‪#‎Hashtags‬, Wibke?« schrieb Steffen Meier bei Facebook. Er machte dort auf Veranstaltungsformen aufmerksam, die nun auch in die Buchbranche geschwappt sind: Tweetups, genauer: #bookupDE und #ReadUp. Da blickt vermutlich niemand mehr durch, schon gar nicht die Menschen, deren Gesicht sich allein bei TWEETUP zu einem einzigen Fragezeichen verzieht.

Eine gute Gelegenheit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen! Fand auch Herr Meier:

Tweetup #kmufe zum Internationalen Museumstag im Mai 2014. #Oscarselfie!

Was ist eigentlich ein #Tweetup?

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Entschuldigung, sind Sie eine Virenschleuder? #vsp14

Irgendwie kommt eine Virenschleuder tatsächlich meiner Vorstellung von guter PR sehr nahe: Nämlich möglichst viele Leute mit echter Begeisterung für tolle Inhalte anzustecken. Und zwar im Social Web genauso wie im echten Leben.
(Melanie Buschkühl)

Es begab sich einst im Jahre 2011, als zwei Kollegenfreunde, Leander und Carsten, einen Preis für »ansteckendes Marketing« in der Buchbranche ins Leben riefen. Inspiriert von Melanie, damalsTerzio-Verlag, fand sich auch der passende Name: Virenschleuder-Preis. Damals schickte ich als eine der ersten Nominierungen meine im März 2011 frisch gelaunchte Wortweide ins Rennen …

Seitdem ist der Virenschleuderpreis eine Institution und die Verleihung auf der Frankfurter Buchmesse ein fester Termin im Kalender von Büchermenschen, die einen mehr oder weniger geregelten Zweitwohnsitz in Digitalien haben. Im letzten Jahr moderierte ich gemeinsam mit Leander und durfte in der Jury meine Stimme für die Preisträger abgeben. Ersteres war ein großer Spaß, die Wahl hingegen fiel schwer.

Im Gegensatz zu vielen anderen Preisen zählt übrigens nicht nur die Stimme der Jury. Mit einem Online-Voting kann jeder mitbestimmen, welche Delinquenten in die engere Wahl kommen. Und das Schöne ist: man kann jedem Nominierten eine Stimme geben, also auch mehreren Ideen, Projekten oder Menschen. Der Jury obliegt dann am Schluß die schwere Wahl aus der Shortlist. Die Kriterien für eine ordentliche Virenschleuder sind offen kommuniziert: Klick! Und weiterlesen …

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