Sommerfrische!

Urlaub. Pause. Sommerfrische! Ab dem 25. September bin ich wieder für Sie erreichbar.

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Ein Buch über Social Media? Noch normal, schlicht oldschool oder schon verrückt?

»Ihr seid doch bekloppt!« Von Berufswegen habe ich recht viel mit Menschen zu tun, die sich konsequent dem Digitalen verschrieben haben. Der Umgangston ist mitunter herzlich und rau, insbesondere wenn es um Bücher geht. Als Verfechterin des Sowohl-als-auch vermag ich dem Gedruckten wie auch dem Digitalen viel abzugewinnen. Ich will und kann mich gar nicht entscheiden. Und es gibt durchaus Gründe, warum ein Buch über ein derart flüchtiges Thema wie Social Media sinnvoll ist. Zumal wenn es sich um die Überarbeitung eines Standardwerks über Jahre hinweg handelt. Klick! Und weiterlesen …

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Über Notizbücher, Social Media und Eremiten: Interview mit Felix Wegener

Hin und wieder stelle ich hier im Blog bemerkenswerte Menschen und Projekte vor. Diesmal habe ich Felix Wegener peinlich befragt. Felix arbeitet als Onliner in einem Münchener Verlag. Wir kennen uns schon eine ganze Weile, zumindest digital. Zum ersten Mal getroffen haben wir uns, wenn ich das richtig erinnere, beim stARTcamp München im Frühling 2013.

Ich wollte von ihm wissen, was er persönlich an Social Media schätzt, wie er da eigentlich hineingeraten ist, was er Einsteigern empfiehlt, welche Möglichkeiten er für einen Verlag in Social Media sieht und wie die idealen Bedingungen für Social Media im Verlag wären. Außerdem plant er da offenbar einige bemerkenswerte Dinge, um Online und Offline miteinander zu verknüpfen. Da horche ich natürlich auf.

Felix, bitte stell’ Dich mit ein paar Sätzen vor: wer bist Du, was machst Du, was hast Du vorher gemacht, was magst Du, wo bist Du gern, wie sieht heute Dein Tag aus?
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Tweetup, Bookup, Sweetup – what’s up? Eine Übersicht.

»Da draußen versteht uns doch keiner mehr vor lauter ‪#‎Hashtags‬, Wibke?« schrieb Steffen Meier bei Facebook. Er machte dort auf Veranstaltungsformen aufmerksam, die nun auch in die Buchbranche geschwappt sind: Tweetups, genauer: #bookupDE und #ReadUp. Da blickt vermutlich niemand mehr durch, schon gar nicht die Menschen, deren Gesicht sich allein bei TWEETUP zu einem einzigen Fragezeichen verzieht.

Eine gute Gelegenheit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen! Fand auch Herr Meier:

Tweetup #kmufe zum Internationalen Museumstag im Mai 2014. #Oscarselfie!

Was ist eigentlich ein #Tweetup?

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Entschuldigung, sind Sie eine Virenschleuder? #vsp14

Irgendwie kommt eine Virenschleuder tatsächlich meiner Vorstellung von guter PR sehr nahe: Nämlich möglichst viele Leute mit echter Begeisterung für tolle Inhalte anzustecken. Und zwar im Social Web genauso wie im echten Leben.
(Melanie Buschkühl)

Es begab sich einst im Jahre 2011, als zwei Kollegenfreunde, Leander und Carsten, einen Preis für »ansteckendes Marketing« in der Buchbranche ins Leben riefen. Inspiriert von Melanie, damalsTerzio-Verlag, fand sich auch der passende Name: Virenschleuder-Preis. Damals schickte ich als eine der ersten Nominierungen meine im März 2011 frisch gelaunchte Wortweide ins Rennen …

Seitdem ist der Virenschleuderpreis eine Institution und die Verleihung auf der Frankfurter Buchmesse ein fester Termin im Kalender von Büchermenschen, die einen mehr oder weniger geregelten Zweitwohnsitz in Digitalien haben. Im letzten Jahr moderierte ich gemeinsam mit Leander und durfte in der Jury meine Stimme für die Preisträger abgeben. Ersteres war ein großer Spaß, die Wahl hingegen fiel schwer.

Im Gegensatz zu vielen anderen Preisen zählt übrigens nicht nur die Stimme der Jury. Mit einem Online-Voting kann jeder mitbestimmen, welche Delinquenten in die engere Wahl kommen. Und das Schöne ist: man kann jedem Nominierten eine Stimme geben, also auch mehreren Ideen, Projekten oder Menschen. Der Jury obliegt dann am Schluß die schwere Wahl aus der Shortlist. Die Kriterien für eine ordentliche Virenschleuder sind offen kommuniziert: Klick! Und weiterlesen …

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Storytelling in Games und Büchern #writersroom #gamescom

»Was ist jetzt eigentlich besser, Bücher oder Computerspiele?« Diese Frage blieb glücklicherweise am Montagabend bei Bastei Lübbe außen vor. Eingeladen hatte der Verlag zu einem Abend über Storytelling in Games und in der Literatur. Gekommen waren viele Leute aus der Gamer-Szene. (Nun weiß ich auch mal wieder, wie das ist, wenn man bei einer anderen Community zu Gast ist, wo man kaum jemanden kennt, weder sonderlich viele Bücher- und Kulturmenschen noch lokale Social Medians.)

Daedalic Entertainment Writers Room bei Bastei Lübbe

Welches Format ist das beste für eine Idee? Klick! Und weiterlesen …

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Die Stille ist ein Geräusch*: Storytelling mit Klang

Every time I hear sounds, I see pictures. Then, I start getting ideas. It just drives me crazy. (David Lynch)

Einige Überlegungen und Gedanken zu Storytelling, Erzählwelten und Geräuschen. Mit Beispielen aus Musik, Film und Klangkunst.

Wer hört das Bild?

*schepper*

Ein Erikativ. Ein besonders schöner, wie ich finde. Aus dem Blog des geschätzten Herrn Buddenbohm gezupft, in dem er über den Erikativ und sein Liebesleben schrieb. Ich fand den Beitrag, als ich nach einem schönen Erklär-Link für den Erikativ suchte. Als Erikativ werden auf den Wortstamm verkürzte Verben bezeichnet, benannt nach Erika Fuchs (1906-2005), unvergessene Übersetzerin der Disney-Comics. Für Geräusche oder auch Lautloses, das im Bild schwer fassbar war, benutzte sie stöhn, seufz, grübel oder klimper. Mit Erikativen können wir Texte und Bilder zum Klingen bringen. Und was wäre Twitter ohne Erikativ? #aufjaul

*brumm*

Wie bei allem entscheidet die Dosis. Kaum etwas enerviert mich mehr als die mit Sound und Musik zugematschten Dokumentationen oder Filme. Unentwegte Überbetonung lässt abstumpfen – oder die Flucht ergreifen. Geräusche (wie auch Gerüche) nehmen wir oft erst dann wahr, wenn sie störend sind. Oder in Momenten, in denen wir unsere Umgebung bewusst wahrnehmen.

Doch über Geräusche verorten wir uns, emotional und ganz praktisch. Den Heimweg vom Büro vermag ich beinahe mit geschlossenen Augen zu finden, am Geräusch meiner Schritte auf unterschiedlichem Untergrund, da vorn, spielende Kinder, links hinten sagt die Glocke von St. Agnes die Tageszeit an, hier die stilleren Wohnstraßen, dort vorn die große Straße, die je nach Tag und Zeit auch immer anders klingt … Sobald ein Sinn geschwächt wird, werden andere Sinne schärfer. Klick! Und weiterlesen …

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140 Sekunden: Online lebt, Print auch! #storytelling #printtwitter

Gut, der Tag fing bescheiden an: Um 6 Uhr rief die Vermieterin meines Büros an. Beim Nachbarn unter mir tropfe Wasser durch die Decke. Juhu. Schnell irgendwas angezogen, los. Habe mir noch rasch ein paar Handtücher geschnappt, im Kopf die wildesten Fantasien von schwimmenden Ordner, Server und Klebefilmabrollern … Ungeduscht. Kein Frühstück. Kein Kaffee.

Apropos Frühstück. Normalerweise ein gemächlicher Start in den Tag. Dazu die Lokalzeitung, der Kölner Stadt-Anzeiger. Vor einigen Jahren wurde ich auf die skurrilen Anzeigen unter Glückwünsche und Persönliches aufmerksam. Seltsam kryptisch und teilweise sehr ausschweifend … Seit über zwei Jahren nun füttere ich mit #printtwitter ein Tumblr-Blog, twittere und instagrame die Fundstücke.

Und nun gibt es eine kleine Hommage Klick! Und weiterlesen …

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Saure Zungen sind noch kein #ponyhofgate …

Kürzlich griff ich nach einer Stalljacke, die ich wohl seit einem Jahr nicht angezogen habe. In einer der Taschen raschelte es: eine schmucklose Papiertüte und darin zwei saure Zungen aus dem Büdchen! Ein unverhofftes Vergnügen. Allerdings musste ich sie langsam verspeisen, denn nach einem Jahr ist auch die fluffigste saure Zunge hart wie eine Schuhsohle. Schmeckten aber noch!

Ob ein Blogbeitrag über die re:publica nach nunmehr acht Wochen auch noch schmeckt? Ich bedaure sehr, dass ich nach den glitzernden Tagen in Berlin kaum einen Tag Ruhe hatte, um über das Geschehen vor Ort nachzudenken. Dabei kam wieder einiges ins Rollen, nicht zuletzt – aber Halt, das wird ein anderer Beitrag. Diesmal soll’s um Wortschatz, Sprachwandel und das #ponyhofgate gehen. Genau, meinen Vortrag. Ein blindes Huhn ist kein Ponyhof. Klick! Und weiterlesen …

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Nein! Doch! Ooooh! Onliner in Verlagen, Kommission possible. #akep14

Setzt Euch aufs Sofa, nehmt Euch ein Tässchen Tee. Hier, ein Keks. Omma erzählt von früher.

1998 trat ich einer Interessensgemeinschaft bei, sozusagen. Ich begann meine Ausbildung zur Sortiments-Buchhändlerin, nachdem ich eine Weile herumstudiert und, während des Studiums, u.a. in einer PR-Agentur und im Museum gejobbt hatte. Es brauchte keine Gehirnwäsche und keine blutigen Rituale, um mich zu assimilieren. Ich trat der Buchbranche willig und begeistert bei. Haufenweise Überzeugungstäter und vom Buch musste mich ohnehin niemand überzeugen. Im Gegenteil: nun kam ich auch noch leichter an den Stoff ran, yeah!

Auf den Buchhandel folgten die Jahre in Verlagen, wo ich allerdings bemerkenswert rasch mit einer geheimbündlerischen Unterorganisation sympathisierte und zu einer ihrer Rädelsführerinnen wurde: Onliner in Verlagen. Klick! Und weiterlesen …

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